Rundbrief Dezember 2011
Hallo Ihr lieben Leser und Freunde!
So schnell wie die Jahre vergehen, so schnell sollen wir uns bemühen um den Menschen die gute Nachricht zu bringen. Und wie abwechslungsreich die Jahreszeiten sind, so sollen auch wir die verschiedenen abwechslungsreichen Momente nutzen, um den Menschen von Jesus zu sagen. Wie für jeden einzelnen von Euch, war auch für uns das fast schon vergangene Jahr mit sehr vielen bunten Einlagen beschert. Darüber sind wir Gott sehr dankbar. Manche von den heraus ragendsten Ereignissen haben wir Euch im Laufe des Jahres geschildert und versucht, Euch an unserem Leben teilnehmen zu lassen. Wir wissen doch, dass es manchen von Euch interessiert und einige regelmäßig für unsere Arbeit beten. Dafür sind wir Euch herzlich dankbar, und schätzen jede Mühe Eurerseits! Segne Euch Gott dafür!
Aber wenn auch schon fast am Ende dieses Jahres wollen wir Euch doch noch an einigen freudigen Ereignissen teilhaben lassen.
Über Nachbardörfer
Im Oktober sind einige von unserer Gemeinde ein paar Tage lang in zwei Nachbardörfern von Haus zu Haus gegangen und haben den Menschen ein neues Testament geschenkt. Manchmal konnten sie Menschen erklären, warum Jesus auf die Erde gekommen ist und dass Gott sie liebt. Oder wenn der Wunsch bestand, haben sie noch andere kleine Heftchen verschenkt, worin wichtige geistliche Wahrheiten erklärt werden. Viele gute Begegnungen gab es, gute Gespräche und entgegen ihren Erwartungen nur wenige Ablehnungen. Obwohl keiner der Eingeladenen später in unsere Gemeinde kam, sind wir froh über diese Gelegenheit. Wir wissen doch: Gottes Wort kommt nie leer zurück.
Über Mütter
Ende November hatten wir Muttertag, jeweils der letzte Sonntag im November ist hier ja Muttertag. Wir haben alle Mütter aus unserer Gemeinde eingeladen und konnten einen sehr schönen Nachmittag miteinander verbringen. Dazu hatten wir eine Ehefrau eines bekannten Pastors aus Tschita eingeladen, die uns ein sehr interessantes Referat über das Thema Muttersein hielt. Im Anschluss gab es noch anregende Gespräche und wir hatten alle das Gefühl, dass keiner nach Hause wollte und noch ein paar Minuten genießen wollte. Wir sind dankbar über solche abwechslungsreiche Veranstaltungen, die uns Mut geben und den Blick auf mehr richten als nur Enkel verwöhnen, Pampers wechseln oder Schulbrote schmieren. Gott will uns als geistliche Mütter gebrauchen, wo immer wir sind.
Über Kinder
Eine junge Frau (Nastja) aus unserer Gemeinde geht regelmäßig in ihrer freien Zeit in das Rehabilitationszentrum für Kinder und beschäftigt sich mit ihnen, spielt dort Spiele, hilft manchmal bei den Hausaufgaben oder sie reden miteinander. Es gab eine Zeit, wo die Direktorin es nicht erlaubte, über unseren Glauben oder über Gott zu reden. Zeitweise hatte sie ihr sogar verboten überhaupt zu kommen. Sie benutzte dieses bei den Kindern als Erpressung, wenn sie gehorsamer würden, werde sie Nastja die Besuche wieder erlauben, denn sie wusste, das die Kinder sehr an Nastja hingen. Das dauerte auch wirklich nicht lange, und Nastja konnte die Besuche wieder anfangen. Im Sommer konnten wir mit den Jugendlichen aus Amerika einige Veranstaltungen dort durchführen (wir berichteten im letzten Brief). Nun hat vor einigen Wochen die Direktorin gekündigt und eine andere Frau ist an ihrer Stelle angetreten. Sie steht sehr positive zu unserer Arbeit und Nastja kann den Kindern frei von Gott erzählen, was ja auch unter anderem ihr Wunsch ist. Nun hat die neue Direktorin sogar manchen Mädchen die Erlaubnis gegeben, das sie zu uns sonntags in die Kinderstunde kommen dürfen. Das freut uns sehr, denn für uns ist das wieder eine Möglichkeit mehr, in den jungen Herzen die Liebe Gottes zu säen.
Wir wünschen Euch auch so schöne freudige Ereignisse in Eurem Leben wie wir sie Euch berichteten und hoffen, dass Gott euch gebrauchen kann in Eurer Umgebung.
Wir wünschen Euch eine schöne verbleibende Adventszeit und frohe Weihnachten!
Eduard und Anke
Roemer 13:9-10



